Der Stadtrat hat verschiedene Varianten in Abklärung gegeben hat und sich mit der Problematik nochmals vertieft befasst hat. Ich selbst war in dieser Arbeitsgruppe und konnte erfahren wie selbst die Spezialisten der Firma Metron keine vernünftige Lösung finden konnten, ohne dass der viel besser frequentierte Teilast-Kehl stark in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Somit ist die Aufgabe des Teilast-Roggebode nach dieser fachlichen Untersuchung nachvollziehbar und aus meiner Sicht richtig.
Auch löblich zu erwähnen ist die Prüfung eines Ruf Taxi, welche der Stadtrat in Auftrage gegeben hat. Hier stellt sich für mich aber die Kostenfragen, wenn wir den Vergleich zur aktuellen Lösung vollziehen. Heute kostet der Betrieb für den Teilast-Roggebode jährlich CHF 250’000, fährt mehrmals stündlich und den ganzen Tag, und ein Ruf Taxi würde zwischen CHF 65’000 bis 110’000 (je nach durchgeführten Fahrten) jährlich kosten. Zudem wäre diese Lösung für alle verfügbar, auch für jene Personen, die beispielsweise die Haltestellen Schellenacker problemlos erreichen können. Daher schlugen meine Partei und ich dem Stadtrat vor, die Variante mit Taxi-Gutscheine zu prüfen. Diese Taxi-Gutscheine würden nur selektiv jenen Mitbürgerinnen und Mitbürger abgegeben werden, die aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigung die umliegenden Haltestellen unmöglich erreichen können. Es ist sehr bedauerlich, dass der Stadtrat ab Herbst 2021 für diese Personen keine Lösung parat haben wird. Dieser Unterbruch ist für diese Leute untragbar und sie fühlen sich im Stich gelassen. Ich hoffe dennoch, dass der Stadtrat in dieser Frage etwas pragmatischer vorgehen wird und bald eine gute Lösung präsentieren wird.